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Wissenswertes & Fragen über Angst

Die Angst liebt keine Veränderung. Angst ist eine Emotion und zwar eine sinnvolle, die zum Überleben

helfen kann.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden eine vollbefahrene Straße ohne jegliche Angst überqueren ...?

Sie würden von einer Höhe hinunterspringen wollen, da Sie dabei keine Angst empfinden würden.

Im Zoo einen Tiger oder Löwen streicheln, das Sie keine Angst davor haben.


Sie sehen, dass es schon von Vorteil ist, in bestimmten Situationen Angst zu empfinden.


Die Angst was unser Leben und zugleich unser Überleben schützt, haben wir von unseren Vorfahren übernommen.

Hier hatte die Angst eine wichtige Funktion. Die Sinne wurden geschärft, die Körperkraft aktivierte den Schutz- und Überlebensmechanismus, um in vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten wie

Fight or Flight einzuleiten.


Nun in der heutigen schnelllebigen Zeit haben wir ganz andere Ängste und Sorgen, als unsere Vorfahren.


Angst ist keine Krankheit - sie kann jedoch krank machen.

Panik und Angst lassen sich beim Vulnerabilitäts - Stress einordnen.

Vulnerabillität bedeutet Verletzlichkeit.


Was ist die Ursache meiner Angst?

Ich arbeite nicht am Auslöser ( letzter Tropfen, letztes Symptom) sondern an der Ursache.

Dadurch besteht die Möglichkeit, dass die Wunden der Vergangenheit, das Leben nicht mehr beeinflussen.

Mit Hilfe der Hypnose können wir an die erste Erinnerung kommen, was zu der Angst geführt hat.


Beispiel an einer Panikattacke:

Geburt >>>>>> mit 3 Jahren Trigger allein sein >>>>> weiter Ereignisse >>>>>

1. PA .... >>>>>.... 2. PA .... >>>>> 3. PA .... >>>>>> ..... <<<<<<<<< Psychotherapie & Hypnose

So gehen wir zurück zum ersten Ereignis und könnten die anderen Ereignisse auflösen.


Wie Dominosteine umfallen können, können sich auch die Ereignisse auflösen, welche zur 1. PA geführt haben.

Was zur kompletten Symptomfreiheit führen kann.

Vorausgesetzt der Klient möchte das auch und es besteht kein,

Sekundärer Krankheitsgewinn oder aus systemischer Sicht betrachtet, dass es einen Grund gibt welchen die Auflösung verhindert ( worüber in der Therapie ausführlich gesprochen wird).


Das Gefühl des Alleinseins kann sich eine lange Zeit durchs Leben ziehen.

Sich in den unterschiedlichsten Situationen zeigen, meist unbewusst.


Diese vielen Ereignisse im Leben --- speichern sich ab. Ohne, dass wir direkt darüber Bescheid wissen.

Es geht vollautomatisch in unser Unterbewusstsein über.


Symptome sind die Sprache des Körpers.

Andauerndes darüber Reden, verfestigt die Angst, mit jeder Aktivierung.

Wir drehen uns im Kreis- oder können im Gedankenkarussell feststecken.

Da sollten wir, wenn möglich Hilfe von außen annehmen und mit einem Experten darüber sprechen.

Um einen Schritt weiter zu kommen, kann die auflösende Hypnose eine echte Transformation bedeuten.


Die Ursache wird wenn möglich angeschaut, bearbeitet , aufgelöst und neutralisiert.

Die Erinnerungen können verändert werden, dadurch kann der emotionale Schmerz abnehmen.


Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob etwas in der Realität oder in der Fantasie durchlebt wurde.

Deshalb können Erinnerungen noch Jahre später als schmerzhaft oder angstbesetzt empfunden werden.

Auch daran kann man arbeiten.

Wir könnten auch die Angst-Emotion in der Amygdala löschen.

Hierbei wird nur die Emotion gelöscht, die Erinnerung bleibt.


Angst und Entspannung können nicht gleichzeitig bestehen.


Das nutzen wir in der systematischen Desensibilisierung & beim Flooding..

Bei der systematischen Desensibilisierung stellen wir uns das angstauslösende Objekt oder die Situation erst entspannt in der Vorstellung vor, später in der Realität.

Beim Flooding gehen wir gleich zur Realität über und bleiben solange in der Situation bis die Angst nachlässt.


Alternativ lösen wir die Angst mit der auflösenden Hypnose auf.

Danach könnten wir testen ob die Angst noch da ist. Allerdings frühstens nach 3 Tagen, denn solange arbeitet die Hypnose noch im Unterbewusstsein weiter.


Was wenn wir an der Angst fest halten wollen ..., hier könnte ein sekundärer Krankheitsgewinn eine Rolle spielen.


Was würde sich für Sie ändern, wenn Sie keine Angst mehr hätten?

Sind Sie bereit Ihr Leben ohne Einschränkungen durch die Angst zu leben?

Oder halten Sie bewusst an der Angst fest?

Können Sie sich nicht vorstellen, dass sich das Leben auch bei Ihnen verändern kann?


Falls Ihre Angst erlernt ist, durch Vorbilder oder Familie, habe ich eine gute Nachricht.

Die Annahme in der Verhaltenstherapie ist: "Alles was man gelernt hat, kann man auch wieder verlernen oder umlernen."

Es besteht auf vielfältige Art und Weise die Möglichkeit ohne hinderliche Angst durchs Leben zu gehen.

Ausnahme ist die sinnvolle Angst, welche das Überleben schützen kann, diese bleibt unberührt.


Die Liste über Angst ist sehr lang.

Falls Sie unter Ängste, Phobien oder Panikattacken leiden, sprechen Sie mich gerne an.

Bei einer Angststörung tritt eine starke Angst in objektiv nicht

bedrohlichen Situationen auf.

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