Wirkfaktoren in der Psychotherapie Teil 4

Therapeutische Klärung


Schweigen in der Therapie, ist manchmal absolut sinnvoll.

Die Rede ist nicht vom peinlichen Schweigen sondern, vielmehr sondern um das miteinander Schweigen zu können.

Dabei haltet der Therapeut oder die Therapeutin den Raum des Schweigens. Dies kann einige Sekunden bis zu ein zwei Minuten dauern. Das gehört auch zu einem Therapiesetting.


Ebenso sollte der Therapeut sowie die Therapeutin den Schmerz des Gegenüber aushalten können. Sei es ein Schmerz durch Verlust eines Jobs, einer Freundschaft, einer Beziehung oder auch den Verlust eines Menschen. Ganz egal was, für jeden ist es ein Verlust. Aufgabe ist es dem Menschen in einer solchen Situation einen geschützten Rahmen zu bieten.


Zu gegebener Zeit lenkt man den Klienten oder die Klientin wieder ins hier und jetzt und schaut darauf um situativ und lösungsorientiert zu arbeiten.

Es geht immer um den Prozess des Gegenübers, der Klient und die Klientin stehen im Mittelpunkt der Therapie.


Ziel kann es sein traumatische Ereignisse aufzulösen, in den Denkprozess, Fühlprozess und Spürprozess zu kommen.


Therapeutischer Prozess kann zustande kommen wenn auf Fühlen ( Stammhirn ),

Emotionen ( Spüren und Körperempfindungen) die Aufmerksamkeit gerichtet wird.

Wenn Sie nur Worte benutzen, ohne dass sie diese dabei fühlen oder die Emotionen wahrnehmen, dann sind Sie nur im Kopf.


Ein Veränderungsprozess kann nur stattfinden wenn alle 3 Ebenen bedient werden:


Kopf - Gefühle - Emotionen


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