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Panikattacken

Aktualisiert: 28. Nov. 2022

Ein Mensch der unter Panikattacken leidet, wird von seiner Psyche aufgefordert,

Hilfe zu suchen.




"Geh du vor", sagte die Seele zum Körper, auf mich hört er nicht.

Vielleicht hört er auf Dich.

"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben",

sagte der Körper zur Seele.

Ulrich Schaffer (* 1942), Fotograf & Schriftsteller


Wenn körperliche Symptome als Panikattacke auftreten, wird es früher oder später

dazukommen, dass die betreffende Person die Hand ausstreckt und Hilfe von außen annehmen möchte.

Viel zulange wurden Gefühle und Emotionen unterdrückt und weggesperrt in den hintersten Winkel, nur um sich mit der jeweiligen Situation nicht auseinander zu setzen.


Es können ganz unterschiedliche Bereiche eines Lebens dazu geführt haben, dass die Symptome aus dem nichts kommen und wie eine Naturgewalt auf die Person einwirken.


Ich möchte hier nicht weiter auf die körperlichen und psychischen Symptome eingehen.

Wenn man selbst Betroffen ist oder war, kennt man diese Anzeichen nur zu gut.

Wer allerdings noch keine Erfahrung mit einer PA hatte, erspare ich die genaueren Ausführungen.


Die PA können auch das innere Bedürfnis signalisieren, dass verschüttete Bereiche der Erinnerung freigelegt werden.

Manchmal wollen wir auch unbewusst aus unserer Autonomie heraustreten um einmal Hilfe annehmen zu können.

Menschen die unter PA leiden, sind häufig einsam und meinen, sie müssten alles alleine Bewältigen. Sie müssen stark sein, keine Schwäche zeigen. Sich immer um alles und jeden kümmern. Die Erlaubnis sich ohne unangenehme Gefühle einmal um sich selbst zu kümmern, fällt schwer.


Bei einer PA erlebt man den absoluten Kontrollverlust. Die Kontrolle übernimmt in diesem Fall unser Körper. Was für ein Disaster, für einen Menschen, welcher immer alles unter Kontrolle haben möchte.


Um ein befreites Leben wieder herzustellen, muss man sich auf den Weg der Veränderung begeben.


Denn wenn Alles gleich bleibt..., ändert sich auch nichts!


Der Weg hat natürlich auch Höhen und Tiefen, aber am Ende hat es sich gelohnt.

Manchmal kann es auch Hilfreich sein, sich den Weg der Veränderung bildlich vorzustellen.

Ihn in Etappen zu erreichen und anerkennen, was man schon erreicht hat.


Jedoch das allerwichtigste ist, sich bewusst zu machen, wie es soweit kommen konnte.

Das alle Vorboten und Wahnzeichen über eine lange Zeit einfach ignoriert wurden.


Denn eine PA kommt zwar für die betroffene Person wie aus dem nichts..., jedoch kamen viele Umstände zusammen bis das Maß erreicht wurde und der Körper und unser vegetatives Nervensystem Alarm geschlagen haben.


Bei Panik übernimmt der Sympathikus die Steuerung.


Dieser ist in unserem vegetativen Nervensystem für Flucht, Kampf oder Starre zuständig.

Der Parasympathikus ist der Gegenspieler des Sympathikus und dient der Entspannung und Verdauung.

Ist der Sympathikus aktiviert, kann es länger dauern bis sich dieser wieder runterreguliert und der Parasympathikus übernimmt.


Dies war nur ein kleiner Auszug über den Ablauf bei einer ..., man kann jedoch auch Erlernen wie man das System reguliert.


Wichtig ist auch einmal zu forschen welche, Gedanken und Gefühle direkt vor dem Ereignis gedacht & gefühlt wurden.




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