Glückliche Kindheit - ist keine Frage des Alters

Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit anzustreben.


In uns allen schlummert ein Teil, der uns manchmal wie ein verletztes, trotziges und vielleicht auch ein wütendes oder trauriges Kind Denken und Handeln lässt.


Was aber wenn Ihnen das Überhaupt gar nicht bewusst ist?

Sie reagieren total über und wissen hinter noch nicht einmal den eigentlichen Grund dafür.


In der Psychologie nennt man dieses Verhalten Regression oder auch Altersregression, man rutscht in das Verhalten eines 5 oder 8 - jährigen Kindes.


Wenn Sie sich also mental in einem Zustand eines 8-Jährigen Kindes befinden, wie sollten Sie dann adäquat Handeln oder sich Verhalten können.


Hier einige Beispiele:


*Prüfungsangst, wenn Sie kurz vor einer Prüfung stehen und Sie rutschen in das Gefühl eines 5 -Jährigen..., nur ein Kind in dem Alter kennt natürlich den Prüfungsstoff nicht....

Genauso kann es sich bei einer *Vortragsangst zeigen, dann ist der sog. Wissensverlust nur ein Zeichen dafür, dass Sie sich nicht in Ihrem tatsächlichen mentalen Alter befinden.

Vorausgesetzt Sie haben sich natürlich für die Prüfung oder den Vortrag auch ausreichend vorbereitet.


*Termin bei Ihrem Chef oder Vorgesetzen, welche Gefühle setzt das bei Ihnen frei?

Nicht immer muss es ein Autoritätsproblem sein.

Sie erinnern sich?, wie alt fühlen Sie sich in dieser Situation, wo die Emotionen sie überrollen und das Kopfkino auf Hochtouren läuft?



Es wäre zu einfach zu sagen es liegt immer an der Kindheit.


In der Kindheit ist meist nur das 1. Auslösende Ereignis zu finden. Es muss nicht immer aus der Sicht des heutigen Erwachsenen eine traumatische Situation gewesen sein.

Manchmal reicht ein Satz ein Wort eine Situation die das Kind in diesem Alter nicht verstehen kann.

Wenn sich die Sätze oder Situationen immer öfter wiederholen kann folgendes Geschehen.


Ein Ereignis ruft eine Emotion hervor und es folgt eine Programmierung.


Unser Unterbewusstsein hat einen riesigen Datenspeicher wo alle Ereignisse gespeichert werden. Das Gute ist, bis zu 80 Prozent können wir durch unsere Resilienz gut verarbeiten und richtig einordnen.

Die restlichen 20 Prozent, sammeln wie in einem Wasserfass.

Wenn nicht regelmäßig das Fass geleert wird, oder immer mehr ungute Ereignisse sich anhäufen, läuft das Fass durch ein vielleicht unbedeutendes Ereignis über.


Was bleibt ist die Erinnerung genau an die letzte Situation, Satz oder Wort.


Das ist jedoch nur das Symptom, die Ursache hierfür findet man meist in der Kindheit,

bei der 1. Programmierung.


Eine Hypnosetherapie kann hierbei hilfreich sein, die Programmierung aufzulösen.


Angenommen Sie würden versuchen wollen, in das Wasserfass klares Wasser nachzufühlen mit positiven Suggestion, Ereignisse, Sätze oder auch Wörter..

Das kann natürlich funktionieren, Sie spülen das Fass.

Was bleibt sind jedoch die ersten Informationen am Grunde des Bodens.


Würden Sie in einen Wasserglas frisches Wasser reinfüllen ohne vorher den Sand am Boden zu entfernen?


Mit den Emotionen verhält es sich genauso, sie wirbeln das System durch und setzten sich wieder am Grund ab. Solange bis sie erfolgreich bearbeitet oder aufgelöst wurden.






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