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Die Verhaltenskomponente bei Angst

Aktualisiert: 7. Dez. 2022

Mit Verhalten meine ich alles was wir tun was für andere sichtbar ist.


Bei der Gedankenkomponente verhält es sich ein bisschen anders.

Wir können höchstens erahnen was in dem Menschen mit Angst vor sich geht.

Wissen und Nachempfinden könne wir es dadurch noch lange nicht.


Angst kann das Verhalten eines Menschen auf mehrere Art und Weise beeinträchtigen.


Die Art der Beeinträchtigung in der die Konzentration & die Geschicklichkeit betroffen sein kann.

Durch die aufkommende Angst kann es sehr schwierig sein laut vorzulesen oder mit & vor

anderen Menschen zu sprechen. Sei es nur ans Telefon zu gehen, nach dem Weg zu Fragen oder auch nach zu fragen wenn man etwas nicht verstanden hat.

Kleine alltägliche Dinge mit großer Auswirkung auf die Angst.


Beim hilfesuchenden Verhalten, wird die Situation nur überstanden mit sogenannten Hilfsmitteln.

Das können nachfolgende sein:

- Die Telefonnummer vom Hausarzt, die Nummer der nächsten Angehörigen, ....

- Medikamente für den Notfall

-Die Mitnahme einer Begleitperson


Was in den meisten Fällen gar nicht gebraucht wird.





Die Vermeidung oder das Flüchten aus angstauslösenden Situationen.

Es gibt Menschen die lernen das Vermeiden von Situationen in denen Sie Angst erlebt haben oder denken, dass Sie dort Angst erleben können.


Andere Personen verlassen die Situation, in denen Sie Angst bekommen, Sie laufen einfach davon.





Die Kampf - Fluchtreaktion wird durch die körperliche Komponente ausgelöst.

Ursprünglich diente die Reaktion ja zum Überleben.

Heutzutage geht es nicht vordergründlich ums Überleben.


Doch die Macht unserer Gedanken ist nicht zu unterschätzen.


Da lohnt es sich einmal näher hinzuschauen, was die Ursprüngliche

Angst & das erste Angsterleben war. Was hat diese Angst ausgelöst ?


Oder ob ist es durch unsere Eltern & Familie anerzogen wurde. Es besteht auch die Möglichkeit, dass wir es von unseren Vorbilder unbewusst übernommen haben.


Dann gilt auch hier auch der Satz, aus der Verhaltenstherapie:

"Was gelernt wurde, kann man auch wieder verlernen".


Ein häufiges Problem von Personen in angsterregenden Situationen ist, dass Sie oft die Zuschauer-Rolle einnehmen.

Sie sind dann so mit Ihrer Angst oder Ihren negativen Gedanken beschäftigt, dass Sie dem

Wunsch zu fliehen nicht mehr widerstehen können.




Durch die körperliche Komponente wird der Kampf & Flucht Modus aktiviert.

Die Stresshormone überfluten die Person und das System läuft auf Hochtouren.


Es kann zu einem trockenen Mund kommen, die Aktivität des Verdauungssytems

wird herunter gesetzt, was zu Übelkeit führen kann. Schließlich spannen sich viele Muskelgruppen an, als Vorbereitung für den Kampf oder Flucht.

Man fühlt sich heiß und erhitzt, weil dieser Prozess eine Menge an Energie Verbraucht.

Deshalb fühlt man sich hinterher oft müde und ausgelaugt.


Das war nur ein Teil der Symptome, welche durch Angst gelöst werden können.




Quellenangabe:

Margraf und Schneider ( 1990 ) Panik und Angstanfälle und ihre Behandlung


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