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Angstanfälle durch Stress

Nicht nur bedrohliche Gedanken und besondere Beachtung von körperlichen Symptomen können den Teufelskreis der Angst in Gang setzen, sondern auch

allgemeine Anspannung und Stress.


Die meisten Menschen sind ständig mehr oder weniger angespannt. Wenn das allgemeine Anspannungsniveau über längere Zeit nur unmittelbar unter der angstauslösenden Schwelle bleibt, können selbst unscheinbare Ereignisse die Angst auslösen.




Ob und wie angespannt der einzelne Mensch ist und damit umgehen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab.


Es kann jedoch auch eine niedrige Anspannung zu einem Angstanfall führen.

Diese Beschreibung ist aus diesem Grund allgemein gehalten.


Als Beispiel:

Es gibt Tage oder auch längere Phasen an denen Person X angespannter ist.

Durch vermehrte Arbeit, lebensveränderte Situationen wie etwa die Geburt eines Kindes,

eine Operation, ein Umzug in eine neue Stadt.

Da das Anspannungsniveau in diesen Zeiten eh schon höher ist, kann eine alltägliche Stressreaktion wie zum Beispiel in einem im Stau zu stehen, einen Abgabetermin zu verpassen .., einen Angstanfall auslösen.


Auch wenn das allgemeine Anspannungsniveau niedrig ist und Person X einem starken Stress ausgesetzt ist, wie zum Beispiel Verlust eines nahestehenden Menschen, Ehekriese oder eine Scheidung ...

Kann somit die Schwelle der Angstauslösung überschritten werden.


Es gibt viele Kombinationen von allgemeiner Anspannung und Stressoren, welche zu einem Angstanfall führen können.


Wenn sich mehrmals ein Angstanfall ereignet hat, kann eine Folge sein, dass sich eine anhaltende Sorge vor einem erneuten Angstanfall dazugesellt.


Stress kann sowohl bei den Gedanken als auch an den körperlichen Symptomen oder auch an beiden beim Angstkreislauf ansetzen.










Beim nächsten Artikel geht es um die vier Arten von Angstanfällen.


Quellenangabe:

Margraf und Schneider ( 1990 ) Panik und Angstanfälle und Ihre Behandlung


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